Geographie

Suchbegriff: Nord-Amerika

Das Weltwirtschaftsforum 2024 in Davos wird einen bedeutenden politischen Schwerpunkt haben, wobei die Teilnahme von US-Präsident Donald Trump ein Höhepunkt sein wird. Trump wird voraussichtlich am Mittwoch ein Abendessen mit Wirtschaftsführern veranstalten, während der Gründer des Forums, Klaus Schwab, nicht anwesend sein wird. Die Veranstaltung findet von Dienstag bis Freitag statt, die Eröffnungszeremonie wird vom Schweizer Präsidenten Guy Parmelin und dem WEF-Chef Børge Brende geleitet.
Der Artikel analysiert, ob Anleger MSCI World ETFs während Marktabschwüngen verkaufen und später zurückkaufen sollten. Das Handelsblatt berechnet, dass die Vermeidung der schlechtesten Handelstage zwar theoretisch die Renditen vervielfachen könnte, aktive Timing-Strategien in der Praxis jedoch häufig aufgrund verpasster Erholungstage, Handelskosten, Steuern und reduzierter Zinseszinseffekte scheitern. Ein Vergleich zeigt, dass passive Anleger trotz Marktvolatilität über einen Zeitraum von 40 Jahren deutlich mehr Vermögen ansammeln (173.700 € gegenüber 106.000 €).
Elon Musk fordert in einem Rechtsstreit bis zu 109 Milliarden Dollar von OpenAI und behauptet, er sei zu Unrecht seiner frühen Investition in den ChatGPT-Entwickler beraubt worden. Musks Anwälte berufen sich auf eine Expertenberechnung, die OpenAI mit 65,5 bis 109,43 Milliarden Dollar bewertet, wobei Musk eine Entschädigung für seine frühe Investition und seine Beiträge in Höhe von 38 Millionen Dollar fordert. OpenAI hat die Forderung als „unseriös” bezeichnet und weist die Vorwürfe in dem seit 2024 andauernden Rechtsstreit zurück.
Grönland verfügt über bedeutende Bodenschätze, darunter Seltenerdelemente, Molybdän und Gold, die trotz schwieriger Abbaubedingungen internationales Interesse wecken. Der Artikel beschreibt aktive und geplante Bergbauprojekte, die Unterstützung der EU für kritische Rohstoffe und die geopolitischen Spannungen im Zusammenhang mit dem Interesse der USA am Erwerb von Grönland. Obwohl die Projekte wirtschaftliches Potenzial aufweisen, weisen Experten auf logistische Herausforderungen und ökologische Einschränkungen hin.
Die US-Seetransporte in Schwellenländer außerhalb Chinas stiegen 2025 um 17 %, angetrieben durch die Handelsabkommen von Präsident Trump, die die globalen Lieferketten neu gestaltet haben. Das Wachstum der Lieferungen in Länder wie Indien und Pakistan glich den Rückgang des Handels mit China teilweise aus, wobei Agrarexporte wie Sojabohnen eine besondere Stärke zeigten.
Präsident Trump droht mit der Verhängung von Zöllen gegen Länder, die sich der Kontrolle der USA über Grönland widersetzen, und beruft sich dabei auf nationale Sicherheitsbedenken, obwohl der Kongress parteiübergreifend versucht, die Spannungen zu entschärfen. Der Streit dreht sich um die Souveränität über das halbautonome dänische Gebiet, wobei die Führung Grönlands und Vertreter der indigenen Bevölkerung ihre Besorgnis über die kolonialen Ambitionen der USA zum Ausdruck bringen und gleichzeitig die Aufrechterhaltung der Beziehungen zu Dänemark und der NATO bevorzugen.
Die Zulieferer von Nvidia haben die Produktion von H200-KI-Chips eingestellt, nachdem chinesische Zollbeamte die Lieferungen blockiert hatten, was zu regulatorischer Unsicherheit führte. Dies beeinträchtigt die Pläne von Nvidia, über 1 Million Bestellungen von chinesischen Kunden zu erfüllen, und spiegelt Pekings Bestrebungen nach Selbstversorgung im Bereich Halbleiter wider. Diese Maßnahme hat dazu geführt, dass chinesische Kunden Bestellungen storniert haben und auf Alternativen aus dem Schwarzmarkt umgestiegen sind, was die anhaltenden Spannungen in den Handelsbeziehungen zwischen den USA und China im Technologiebereich verdeutlicht.
Elon Musk hat eine Klage gegen OpenAI und Microsoft eingereicht und fordert bis zu 134 Milliarden US-Dollar. Er behauptet, dass er Anspruch auf die „illegalen Gewinne” habe, die die Unternehmen durch seine frühe Unterstützung des KI-Startups erzielt hätten. Musk wirft OpenAI vor, gegen seine Gründungsabsichten verstoßen zu haben, indem es sich in ein gewinnorientiertes Unternehmen umgewandelt habe, und dass Microsoft als Investor davon profitiert habe. Der Fall wird vor einem Geschworenengericht in Kalifornien verhandelt, wobei der Prozess voraussichtlich im April beginnen wird.
China schränkt Berichten zufolge den Kauf von KI-Chips von Nvidia ein, insbesondere von H200-Prozessoren, und erlaubt diesen nur in Ausnahmefällen, wie beispielsweise für die Forschung an Universitäten. Die vagen Richtlinien verlangen von Unternehmen, dass sie die „Notwendigkeit” des Kaufs nachweisen. Dies geschieht, obwohl der ehemalige Präsident Trump Bidens Verbot des Exports von H200 nach China aufgehoben hat, was dazu geführt hatte, dass chinesische Unternehmen über 2 Millionen Einheiten bestellt hatten. China versucht, seine heimische Chipindustrie zu stärken und die Abhängigkeit von ausländischer Technologie zu verringern.
Während die weltweiten Getreidepreise in den letzten fünf Jahren aufgrund guter Ernten gefallen sind, profitieren viele Entwicklungsländer in Afrika und im globalen Süden aufgrund hoher Verarbeitungskosten, Inflation und geopolitischer Faktoren nicht von den niedrigeren Preisen. Der Krieg zwischen Russland und der Ukraine hat die globalen Getreidehandelsmuster verändert, wobei Russland versucht, die Exportlücke zu füllen und seinen Einfluss in afrikanischen und arabischsprachigen Ländern auszuweiten. Der Agrarexperte Joe Glauber äußert sich besorgt über das schrumpfende globale Handelssystem und die zunehmenden regionalen Abkommen und warnt davor, dass ärmere Länder in solchen Szenarien in der Regel zu den Verlierern gehören.

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